Dienstag, 15. Januar 2013

Deutsche Welle: “Weiber”-Fernsehen und SozPäd-Gehabe


Klar, in Deutschland tut sich keiner die “Deutsche Welle” an. Bezahlen tut ihr sie trotzdem. Denkt darüber jemand nach? Ich habe alle im Bundestag vertretenen Parteien angeschrieben und über deren Beziehung zur “Deutschen Welle” (DW) befragt (ich komme noch darauf zurück). Antwort(en) eine: Meine Lieblinge ,die FDP (tja, da scheint noch etwas von Demokratie übrig geblieben zu sein); “Spezial”-Demokraten: nix; CDU/CSU: nix; “Grüne”: nix:, Die Linke (obwohl ich Dr. Diether Dehm, den ich lange aus Ffm kenne, persönlich anschrieb): nix. Die “Piraten”: wende Dich “an”, Antwort: “ich habe keine Ahnung”.


Natürlich kennt mich jeder  als jemand der sich für Frauenrechte eingesetzt hat. Dazu stehe ich und dafür bin ich. Die Absurdität ist natürlich der Umkehrschluß: “DW” an einem Tag: Beitrag über den Regisseur Scorsese:  Frauen sind unterbewertet, aber wir finden doch sie finden statt (oder so)…

Über Literaturnobelpreisträger: Ach Frauen gab es bisher nicht, aber man muß wohl Falten haben und weise Haare um den Preis zu bekommen (oder so).


Tatsache ist, daß die im Ausland lebenden deutschen überwiegend maskulin sind. Tatsache ist, daß die “DW” nicht für deutsche gemacht wird (Vorhergehende Beiträge), allerdings für feminine Sprachräume wie “Arabisch”, “Südamerikanisch” (spanisch). Der Bildungsauftrag ist klar: Wir geben unsere Kultur und die Europas weiter (wie tief muß ich mich schämen, daß dies meine Kultur sei?).

Nicht einmal meine Fantasie reicht aus, um meiner Freundin (Thailänderin) zu erläutern, daß die “DW” mit dem deutschen Alltag nichts zu tun hat. Sondern sie müsse sich vorstellen, daß dort hoch bezahlte “Le(h)ererinnen” und Sozialpädagoginnen hocken, die die Welt verbessern wollen. Natürlich nicht meine, sondern deren virtuellen Träume.

“Du hast doch gesagt, Frauen sollen jetzt per Gesetzt in Vorständen besser vertreten sein(?)”, meine Freundin meint die Frauenquote, “aber wenn die schon ein solches weltfremdes Fernsehen machen, wie können sie dann einen Konzern führen?” (Tja, die Logik einer thailändischen Taxifahrerin).